
Foto: Michaela Wuggazer
Die Sonne schien und die Temperaturen waren auf 14 Grad geklettert. Wir wollten unbedingt sehen, was sich inzwischen im Schnelle-Park getan hatte.
Viel hatte sich getan! Das konnten wir schon aus der Ferne sehen. Ein violetter Teppich unter einem Baum. Alles Krokusse. Es gab mehrere solcher Blumen-Teppiche. Manche ganz bunt. Und überall summte und brummte es. Bienen, dicke Hummeln und ganz zierliche Flugobjekte schwirrten zwischen den Blüten. In eine Blüte hatte sich eine Biene richtig hineingekuschelt. Das könnt ihr auf dem Foto unten sehen. Entdeckt ihr die Biene? Einmal sah ich eine riesige Hummel auf einem Krokus landen. Der Krokus kippte. Ich war zu verblüfft, um ein Foto zu machen.
Diese große Hummel ist eine Königin. Bei den Hummeln überwintern nur Königinnen. Jede Königin fängt wieder ganz von vorne an. Sie baut ein Nest und legt Eier. Winzige Eier natürlich. Sie ist ja kein Huhn. Sie sucht Nahrung für sich und für ihre Brut. Am Anfang muss die Königin alles alleine machen. Die erste neue Generation Hummeln sind deshalb ganz winzig klein. Es gibt sie nur für kurze Zeit. Sie helfen, die nächste Generation zu füttern. Diese ist dann normal groß.

Foto: Michaela Wuggazer
Am nächsten Tag habe ich nochmal eine Hummelkönigin entdeckt. Diesmal mit Foto. Irgendetwas hat an der Krokusblüte auf dem Foto links gefressen. Ich frage mich, wer es war. Die Späne auf dem Foto rechts verraten, dass die Bieber an der Brenz auch wieder aktiv sind. Ob sie schon Junge haben? Überall regt sich Leben.

Foto: Michaela Wuggazer
In der langen Geschichte im Johannes-Evangelium, Kapitel 4, Verse 5 bis 42 spricht Jesus mit einer Frau am Jakobsbrunnen. Es geht um Wasser. Zuerst um Wasser, das man trinken kann, dann um ein ganz anderes Wasser:
Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen; wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zu einer Quelle werden, deren Wasser ins ewige Leben fließt.
Die Frau versteht, dass dieses Wasser und diese innere Quelle etwas mit Gott zu tun haben muss und mit dem Gesandten Gottes. Sie läuft zurück in die Stadt und erzählt allen von Jesus und holt sie zu ihm an den Brunnen.
Hast du schon mal etwas erlebt, das du sofort anderen erzählen wolltest? Was ist für dich eine innere Quelle? Was gibt dir neue Kraft?
Vielleicht ist es Musik oder Sport oder Entdeckungen in der Natur? In allem kannst du etwas von der Quelle des Lebens spüren, die Gott in uns sprudeln lässt.

Foto: Michaela Wuggazer
PDF zum Download: ABENTEUER AM SONNTAG 8. März 26 Dritten Fastensonntag
Lektionar 2018 ff. © staeko.net
Text und Fotos: Michaela Wuggazer
Diözese Augsburg, Fachbereich Gemeindekatechese, www.pastorale-grunddienste.de
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