Winter-Wunder-Land! Das habt ihr sicher auch schon gemerkt. Vielleicht konntet ihr Schlittenfahren oder Ski? Vielleicht habt ihr einen Schneemann gebaut oder Schneebälle geworfen?

Winterlandschaft Wasser gefroren 2 er Collage

Foto: Michaela Wuggazer

Ich war nur zum Schauen unterwegs. Seht ihr den Vogel auf dem Baum links? Ein hungriger Raubvogel. Jetzt kann man auf Bäumen oder auch auf Verkehrsschildern an den Landstraßen oft Raubvögel sehen. Manchmal fliegt einer weg, wenn man ganz nahe ist. Da gibt es im Winter gute Gelegenheiten. Diesmal konnte ich einen Mäusebussard ganz aus der Nähe sehen. Beeindruckend.

Das Foto auf der rechten Seite zeigt euch Eisformationen, die sich ergeben, wenn das Wasser der Brenz an den Baum spritzt, der im Wasser liegt. Wenn das Licht draufscheint, funkelt es. Von dem Funkeln habe ich nur ein bisschen erwischt :-).

Jetzt kann man auch spannende Spuren sehen. Was könnt ihr auf dem Weg alles erkennen? Ja, da waren Menschen unterwegs, und Hunde auch. Man kann manchmal sogar sehen, wie die Leute unterwegs waren. Schau dir die linke Seite an: Hier ist hinter dem Schuhabdruck noch eine leichte Schleifspur. Weißt du, was sie bedeutet? Hier ist jemand nicht gegangen, sondern gerannt oder gejoggt. Der Hund wohl auch. Und weißt du, wer die Spuren ganz rechts hinterlassen hat? Du findest die Lösung, wenn du das Blatt umdrehst :-).

Spuren im Schnee 3 er Collage

Foto: Michaela Wuggazer

3er Collage Friedhof mit Schnee - Kerze und schwarzer Schwan

Foto: Michaela Wuggazer

Ich bin auch auf unserem Friedhof gewesen und habe Kerzen angezündet. Als ich nach einer Stunde zurückkam, war der Raureif an dem kleinen Bäumchen in Kerzennähe schon geschmolzen. Erstaunlich, dass eine Kerze einen solchen Unterschied macht. Rechts auf dem Foto siehst du, wer die Spuren vorne hinterlassen hat: Der schwarze Schwan im Schnelle-Park.
Heute hören wir aus dem Matthäus-Evangelium (Kapitel 5, Verse 1 bis 12) aus der Bergpredigt die sogenannten „Seligpreisungen“. Hier sagt Jesus, dass Gott Menschen anders sieht, als wir Menschen beurteilen. Nicht die Erfolgreichen, die Reichen, die Starken nennt Jesus „selig“. Bei Gott, sind andere besonders, zum Beispiel:

Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. …
Selig die Sanftmütigen; denn sie werden das Land erben. …
Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.

Mir gefällt besonders der Satz mit den „Sanftmütigen“. Die Kombination von „sanft“ und „Mut“ finde ich spannend. Hast du schon erlebt, wo es richtig mutig war, sanft zu bleiben und nicht Gewalt anzuwenden? Kennst du Menschen, die sanftmütig sind? Bist du sanftmütig?
Als ich den alten Baum mit seinen Höhlen sah, dachte ich:
Selig der alte Baum; denn in ihm ist viel Platz für andere Lebewesen. Schau genau hin. Was kannst du entdecken? – Welche „Seligpreisungen“ fallen dir ein?

3er Collage Baum Rinde Moos Formen

Foto: Michaela Wuggazer

PDF zum Download: ABENTEUER AM SONNTAG 1. Februar 26

Lektionar 2018 ff. © staeko.net
Text und Fotos: Michaela Wuggazer
Diözese Augsburg, Fachbereich Gemeindekatechese, www.pastorale-grunddienste.de
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