Jetzt fangen überall die Schlehen an zu blühen. Aus der Nähe sehen die Knospen aus wie kleine weiße Kugeln.

Schlehenblüte Nahaufnahme

Foto: Michaela Wuggazer

Wenn sie sich öffnen werden Nektar und Blütenstaub auf einem Teller aus zarten Blütenblättern angeboten. Bienen und andere Insekten freuen sich. Schlehen wachsen oft am Waldrand. Aus der Ferne sieht es dann aus, als wäre hier ein weißer Schleier um die Bäume gelegt.
Ich bin wieder ins Donau-Moos. Der Jubelruf der Lerchen macht mich immer fröhlich. Die Lerche schmettert ihren Ruf mit voller Kraft während sie aufsteigt. Oben in der Luft flattert sie dann noch heftig mit den Flügeln bevor sie sich wieder zu Boden fallen lässt. Es dauert ungefähr eine Minute.
Vielleicht habt ihr Lust auszuprobieren, ob ihr auch so viel Energie habt wie die Lerche? Wir können zwar nicht fliegen, aber wir können laufen. Könnt ihr eine Minute schnell laufen und gleichzeitig ununterbrochen Tirili-Tirili-Tirili so laut wie möglich rufen? Macht es nur, wo der Weg eben ist. Ich habe es eine halbe Minute geschafft. Dann musste ich so über mich lachen, dass ich fast keine Luft mehr bekam.

schottische Hochlandrinder

Foto: Michaela Wuggazer

Im Frühling ist so viel Leben und Energie.

Es tut gut, draußen zu sein und diese Energie im Wind, in den Pflanzen und Tieren zu spüren.

Die schottischen Hochlandrinder wirken eher gemütlich.

Sie sind hier, weil sie das Gelände so gestalten, dass es wieder Lebensraum für andere Tiere gibt.

Scheunenabriss

Foto: Michaela Wuggazer

Hier wurde etwas abgerissen. An anderer Stelle wurden Bäume entfernt (Foto unten). Es wird wieder eine freie Fläche gestaltet, auf der Wasser stehen bleibt. Vögel wie der Kiebitz oder der große Brauchvogel brauchen freie Flächen ohne Verstecke für ihre Angreifer. Eine vom Menschen gemähte Wiese ist nicht so gut für sie wie eine Weide in der die Hochlandrinder sind. Die Rinder lassen manche Büschel an Gras stehen, die dann ein guter Platz für ein Nest sind. Aber drum rum brauchen die Vögel gute Sicht. Wo viele natürliche Zusammenhänge zerstört worden sind, braucht es viel Überlegung und sehr viel Arbeit, damit wieder ein gutes Zusammenwirken aller Lebewesen entsteht. Das ist auch bei Menschen so.
In der heutigen Lesung des Propheten Jesaja, Kapitel 43, Verse 16-21 sagt Gott:

Denkt nicht mehr an das, was früher war; auf das, was vergangen ist, achtet nicht mehr!
Siehe, nun mache ich etwas Neues.

Schon sprießt es, merkt ihr es nicht?

Meine Schwester macht seit Wochen Handy-Fasten. Sie hat sich klare Regeln gestellt. Sie hält sich daran. Und sie merkt, dass sie plötzlich mehr Zeit hat zum Werkeln und besser schlafen kann. Es gefällt ihr gut.
Was entdeckst du Neues bei dir in diesen Wochen?

Moorlandschaft

Foto: Michaela Wuggazer

ABENTEUER AM SONNTAG 06. April 25 5. Fastensonntag

Lektionar 2018 ff. © staeko.net
Text und Fotos: Michaela Wuggazer
Diözese Augsburg, Fachbereich Gemeindekatechese, www.pastorale-grunddienste.de

Wollen Sie das ABENTEUER AM SONNTAG wöchentlich per Mail erhalten? Dann informieren Sie uns unter gemeindepastoral@bistum-augsburg.de