Collage Buchenblätter jung mit Härchen

Foto: Michaela Wuggazer

Ich freue mich jedes Mal, wenn die Sonne durch die zarten Blätter scheint, die dabei sind, sich zu entfalten. Wie grüne Edelsteine leuchten die jungen Blätter der Buche. Es funkelt, als wäre man in einer Schatzkammer! Das wird nicht mehr lange so sein. Das Blätterdach ist bei manchen Bäumen schon geschlossen. Rechts neben der normalen Buche seht ihr frische Blätter einer Blutbuche. Sie haben einen roten Schimmer. Besonders witzig finde ich die feinen Härchen am Rand. Wie ein Pelz zum Warmhalten. Wenn man unter dem Baum steht, wirkt das Licht rosa. Hübsch irgendwie. Später sieht der Baum aus der Ferne dunkelrot aus. Vielleicht entdeckt ihr so eine rötliche Buche auf eurem Spaziergang?

Diesmal haben wir am Reiterhaus die erste Schwalbe gesehen. Mein Onkel strahlte über das ganze Gesicht und sagte: „Ich weiß gar nicht, warum es mich so glücklich macht, wenn die Schwalben wieder zurück sind. Es ist so eine Freude!“

Was freut dich gerade besonders in der Natur? Ist es der Löwenzahn, der wie eine kleine Sonne ausschaut? Sind es die vielen Insekten? Schmetterlinge, Bienen, Hummeln oder die ganz Kleinen? Mich freuen die roten Tulpen im Garten zuhause. Sie sind schon länger da als ich. Seit Jahrzehnten blühen sie jedes Jahr. Unermüdlich.

Collage Sonnenblume und Tulpe

Foto: Michaela Wuggazer

Heute wird von Jesus als dem guten Hirten erzählt (Johannes-Evangelium, Kapitel 10, Verse 1-10). Es endet mit einem wichtigen Satz. Jesus sagt über uns Menschen:

Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.

Bei einem Leben in Fülle denke ich gleich an die schönen Gefühle über die erste Schwalbe und die rote Tulpe und die zarten Blätter. Was gehört für dich zu einem Leben in Fülle?

Im Zwischengesang hören wir Verse aus Psalm 23:

Der HERR ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen. Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser. … Auch wenn ich gehe im finsteren Tal, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab, sie trösten mich.

Feld mit bewölktem Himmel

Foto: Michaela Wuggazer

Zur Fülle des Lebens gehören hier Nahrung und Ruhe, aber auch Unterstützung, wenn es schwierig wird. Gott ist auch dann bei mir, wenn der Weg dunkel und schwer wird. In den Wolken am Himmel kann man das gerade gut erleben. Es waren helle und dunkle Wolken und dazwischen ein herrlich blauer Himmel. Eine dunkle Wolke verwandelte sich in ein bedrohliches Ungeheuer. Siehst du die Verwandlung von rechts nach links? Am Schluss war es wieder weg. Was entdeckst du in den Wolken?

Collage Wolken mit Veränderungen

Foto: Michaela Wuggazer

PDF zum Download: ABENTEUER AM SONNTAG 26. April 26 Vierter Sonntag der Osterzeit

Lektionar 2018 ff. © staeko.net
Text und Foto: Michaela Wuggazer
Diözese Augsburg, Fachbereich Gemeindekatechese, www.pastorale-grunddienste.de
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