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Foto: Michaela Wuggazer
Diesmal hatte ich Urlaub und habe meine Spaziergänge in England an der Nordseeküste gemacht. Das Wetter war sehr gemischt. Ihr könnt es an den Wolken sehen. In der Wettervorhersage war jeden Tag Regen angesagt, aber auch Sonne und vor allem viel Wind! Es war jeden Tag ein Abenteuer. Finstere und helle Wolken flogen unglaublich schnell an uns vorbei. Und manchmal gab es auch einen Regenbogen. Wenn ihr genau hinschaut, dann seht ihr ein winziges, zartes Stückchen Regenbogen auf dem Foto, rechts über dem dunklen Wald.
Wir waren vor allem gekommen, um Vögel zu beobachten. Die Beobachtungshütten waren auch ein guter Schutz vor Regen und Wind. 😊
In der Hütte war ein Schild, dass immer ein Fenster offenbleiben muss. Schwalben haben sich hier Nester gebaut. Auf der linken Seite im Foto unten kannst du eine Schwalbe sehen. Normalerweise kann ich Schwalben nicht fotografieren. Sie sind viel zu schnell für mich. Der Spatz auf der rechten Seite war einfacher. Er kam auf meine Terrasse, wo ich für Insekten und Vögel große Untersetzer mit Steinen und Wasser aufgestellt habe für den Sommer. Die Margerite mit dem glänzenden, grünen Käfer habe ich am Wegrand entdeckt. Wenn man auch nach den kleinen Dingen schaut, gibt es viele Überraschungen.

Foto: Michaela Wuggazer

Foto: Michaela Wuggazer
Dieses Foto mit den Entenküken konnte ich nur machen, weil ein Freund sagte: Schnell, schau hier hin! Ich hatte mit dem Fernglas in die Weite geschaut. Die Ente mit ihren Jungen war direkt vor meiner Nase. Kannst du die Jungen zählen? Es ist gar nicht so einfach. Sie sind so dicht beieinander.
Im Matthäusevangelium (Kapitel 10, Verse 26 bis 33) ermutigt Jesus seine Jünger:
Verkauft man nicht zwei Spatzen für einen Pfennig?
Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters.
Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt.
Fürchtet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen.
Bei uns werden Spatzen nicht verkauft, aber Spatzen gelten nicht als etwas Besonderes. Bei Gott ist auch das Kleine kostbar. Habt ihr schon mal Haare gezählt auf dem Kopf eines anderen? Mit einer kleinen Strähne könnt ihr anfangen. Man braucht Geduld und muss vorsichtig sein.
Es ist ein schönes Gefühl, wenn sich jemand so Zeit für mich nimmt. Probiert es aus.
Manchmal fühlt sich die Welt so verwaschen an wie auf dem Foto hier: Regenwolken und Wasser, alles verschwimmt. Da kann es helfen, wenn man sich auf etwas in der Nähe konzentriert und zählt: Haare, Steine, Löwenzahnsamen 😉

Foto: Michaela Wuggazer
PDF zum Download: ABENTEUER AM SONNTAG 21.06.2026
Lektionar 2018 ff. © staeko.net
Text und Foto: Michaela Wuggazer
Diözese Augsburg, Fachbereich Gemeindekatechese, www.pastorale-grunddienste.de
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