Diesmal war an den Wegrändern auch was zum Naschen: Brombeeren sind lecker. Es werden in den nächsten Wochen immer genug Beeren nachreifen, wenn man nur wenige nimmt. Die Getreidefelder sind schon fast alle abgeerntet. Die Früchte der Buche, die Bucheckern (links im Foto) sind noch nicht so weit. Es sind kleine, leckere Nüsschen in der holzigen Hülle.
Jetzt sind auch viele Wildkräuter erntereif. Unten könnt ihr links die Schafgarbe sehen. In der Mitte ist Dost, unser heimischer Oregano, der schön nach Pizza duftet und rechts das Mädesüß wie weiße, süß duftende Wölkchen.
Manche binden für das Fest Maria Himmelfahrt Kräuterbuschen und lassen sie in der Kirche segnen. Ein Religionslehrer erzählte, dass er mit seiner Mutter früher ganz viele Kräuter gesucht hat für den Kräuterbuschen. Das besondere Highlight war, wenn sie ein „Muttergottes-Kissele“ gefunden haben. Dazu müsst ihr gut an wilden Rosenbüschen suchen. Es sieht ein bisschen aus, wie eine Miniaturform einer stacheligen Kastanie. Es entsteht, wenn eine Rosen-Gallwespe eine Knospe als Kinderstube wählt. Vielleicht findet ihr ja eine. Ich hatte diesmal kein Glück.
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Bild: Michaela Wuggazer
Von Maria heißt es am Festtag:
In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharías und begrüßte Elisabet.
Und es geschah: Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib.

Bild: Michaela Wuggazer
Die ganze Geschichte findet ihr im Lukas-Evangelium, Kapitel 1, Verse 39 bis 51.
Am heutigen Sonntag hören wir von einer anderen Frau, die sich sehr für ihre Tochter einsetzt. (Matthäus-Evangelium, Kapitel 15, Verse 21 bis 28)
In jener Zeit zog sich Jesus in das Gebiet von Tyrus und Sidon zurück. Und siehe, eine kanaanäische Frau aus jener Gegend kam zu ihm und rief:
Hab Erbarmen mit mir, Herr, du Sohn Davids!
Jesus hört nicht auf diese Fremde. Er glaubt, dass er nur für die Kinder Israels da ist.
Aber die Frau gibt nicht auf. Sie will, dass ihre Tochter wieder gesund wird. Jesus ist beeindruckt vom Glauben der Frau und lernt von ihr, dass er für alle da ist, auch die Fremden und er sagt zu ihr:
Frau, dein Glaube ist groß. Es soll dir geschehen, wie du willst. Und von dieser Stunde an war ihre Tochter geheilt.
Auf welche Wege macht ihr euch in dieser Sommerzeit?
Was werdet ihr lernen in der „Fremde“?
PDF zum Download: ABENTEUER AM SONNTAG 16. August 26
Lektionar 2018 ff. © staeko.net
Text und Fotos: Michaela Wuggazer
Diözese Augsburg, Abteilung Pastorale Grunddienste und Sakramentenpastoral, www.pastorale-grunddienste.de
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