Ich war an der Ammer unterwegs. An manchen Stellen kann man direkt an den Fluss. Es war schön hier am Ufer zu sitzen und das Wasser zu beobachten. Wenn der Fluss durch Kies-bänke eng wird, dann gibt es spritzende Wellen. Es sah aus wie eine riesige Wasserschlange, die an mir vorbeizieht. Wenn es heiß ist, dann tut Wasser besonders gut. Wo sind eure Lieblingsplätze am Wasser? Was gefällt euch besonders gut?

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Flußlandschaft Ammer

Foto: Michaela Wuggazer

Ich musste mich richtig überwinden, wieder zurück auf den Weg zu gehen. Auch hier war es schön. An den vielen Blüten waren viele Schmetterlinge zu sehen. Disteln und Dost (unser heimischer Oregano) sind sehr gute Nahrungsquellen für Insekten.

Manche der Schmetterlinge kenne ich mit Namen, bei anderen muss ich nachschauen. Welche der Schmetterlinge unten kennst du?

Ich weiß, dass der unten rechts, der dunkle, „Kleines Landkärtchen“ heißt. Es ist sein Sommergewand. Im Frühling ist er eher rotbraun. Der ganz links hat einen umständlichen Namen, den ich mir nicht merken konnte. Und der kleine Falter in der Mitte heißt „Blutströpfchen“. Das Gemeine Blutströpfchen – NABU NRW Hier findest du gute Informationen über ihn und auch über andere Falter und Schmetterlinge.

Man muss nicht die Namen wissen, um einen Falter oder eine Blume, schön zu finden. Schönheit braucht keine Namen.

Manchmal ist es aber auch spannend, mehr über die Zusammenhänge und Hintergründe zu wissen. Welche Futterpflanzen brauchen die Raupen?

Collage Falter und Schmetterlinge

Foto: Michela Wuggazer

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Kornfeld

Foto: Michaela Wuggazer

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Überall wird jetzt Getreide geerntet. An manchen Stellen ist es mit der langen Trockenheit ganz niedrig geblieben. An anderen steht es gut. An wieder anderen hat Hagel das ganze Feld zerstört.

Heute hören wir eine Geschichte von einem zuversichtlichen Sämann. Du findest sie im Matthäus-Evangelium, Kapitel 13, Verse 1 bis 23.

Jesus sagte: Siehe, ein Sämann ging hinaus, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil auf den Weg und die Vögel kamen und fraßen es. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, …
Ein anderer Teil aber fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach.
Wer Ohren hat, der höre!

Jesus zählt drei Möglichkeiten auf, wo nichts aus den Samenkörnern wird. Aber am Ende gibt es eine unglaublich gute Ernte. Nicht einfach 10 Körner, wie es in der Zeit von Jesus üblich war, sondern 30, 60 oder sogar 100 Körner aus einem Korn!

Vielleicht fällt dir dieses Gleichnis ein, wenn du beim nächsten Mal denkst: Oh je, da wird nichts draus: Ich lächle andere an, und viele lächeln nicht zurück. Ich mühe mich mit Mathe …. Wer weiß, wie groß eure Ernte am Ende sein wird. Meine war der „Großer Kaisermantel“ und dann ein Schachbrettfalter, der sich auf meine Hand setzte.

Collage Falter und Schmetterling

Foto: Michaela Wuggazer

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PDF zum Download: ABENTEUER AM SONNTAG 12. Juli 26

Lektionar 2018 ff. © staeko.net
Text und Fotos: Michaela Wuggazer
Diözese Augsburg, Abteilung Pastorale Grunddienste und Sakramentenpastoral, www.pastorale-grunddienste.de
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