Meine ersten Pilz-Entdeckungen in diesem Jahr! Die oberen sehen hübsch aus, nicht wahr? Leider sind sie für Menschen giftig. Doch irgendetwas hat an dem einen geknabbert. Die unteren sehen zwar nicht so prachtvoll aus, aber den mittleren könnte man essen. Ein Schirmling.
Dieses Jahr sieht es bisher nicht so gut aus mit den Pilzen. Es war zu trocken. Vielleicht tut sich noch was, wenn es mehr regnet und gleichzeitig warm bleibt.

Foto: Michaela Wuggazer
Pilze im Wald wachsen ganz von allein. Man braucht nichts tun, außer sie zu entdecken und zu wissen, welche man essen kann und welche gut schmecken. Bitte nie einen Pilz mitnehmen, den ihr nicht kennt! Und bitte auch keine umstoßen oder zertreten. Kleine und große Tiere im Wald essen Pilze. Auch manche Pilze „essen“ Pilze. Das sieht dann ein bisschen gruselig aus, wenn ein Pilz mit einem weißen Pelz überzogen gespenstisch aus dem Dunkel leuchtet.
Im Garten und auf den Feldern sieht es anders aus, da müssen Menschen arbeiten.

Foto: Michaela Wuggazer
Hier geht es demnächst um die Apfelernte. In der Geschichte im Matthäus-Evangelium (Kapitel 20, Verse 1 bis 16) geht es um Arbeiten im Weinberg. Zur Zeit Jesu mussten Arbeiter früh am Morgen am Marktplatz warten, ob sie Arbeit für den Tag bekommen. Der Besitzer macht einen Denar Tageslohn mit denen aus, die er in der Früh holt. Damit kann man eine Familie ernähren. Er kommt dann immer wieder und holt noch mehr Arbeiter. Am späten Nachmittag sieht er noch welche stehen:
Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig? Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter und zahl ihnen den Lohn aus, angefangen bei den Letzten, bis hin zu den Ersten!
Hast du es schon mal erlebt, dass andere herausgesucht wurden, und du nicht?Mir ist es früher bei Spielen im Sport oft passiert, dass ich erst am Schluss genommen wurde. Ich war nicht so gut in Sport. Es ist ein blödes Gefühl, wenn dich niemand haben will. Kennst du das? Diese Arbeiter, die noch zum Schluss genommen wurden, hatten keine Ahnung, wieviel Geld sie bekommen würden:
Da kamen die Männer, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denár. Als dann die Ersten kamen, glaubten sie, mehr zu bekommen. Aber auch sie erhielten einen Denár. Als sie ihn erhielten, murrten sie über den Gutsherrn … Da erwiderte er einem von ihnen: Freund, dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Denár mit mir vereinbart? Nimm dein Geld und geh! Ich will dem Letzten ebenso viel geben wie dir. Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder ist dein Auge böse, weil ich gut bin?
Deine Oma macht mit dir aus, dass du ein Eis bekommst, wenn du ihr hilfst die Einkäufe ins Haus zu tragen.Und dann bekommt dein kleiner Bruder auch ein Eis von ihr, der nur Omas Geldbeutel getragen hat. Freust du dich dann, dass ihr beide ein Eis essen könnt? Bist du sauer, dass er ein Eis bekommen hat? Willst du dann mehr von deiner Oma? Wie gut kannst du aushalten, dass jemand großzügig ist?
PDF zum Download: ABENTEUER AM SONNTAG 20. September 26
Lektionar 2018 ff. © staeko.net
Text und Fotos: Michaela Wuggazer
Diözese Augsburg, Abteilung Pastorale Grunddienste und Sakramentenpastoral, www.pastorale-grunddienste.de
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